mit Sicherheit gut versorgt
mit Sicherheit gut versorgt

So lange haben die Mitarbeitenden des Klinikum Darmstadt auf die Eröffnung des Zentralen Neubaus hingearbeitet und den Umzug / Einzug geplant. 

Gewünscht hätten wir uns alle große Feierlichkeiten, Klinikführungen, wie in 2017 - schließlich sollen auch alle Darmstädter*innen und Bewohner*innen des Umkreises das neue Klinikum kennenlernen. 

Wie so vielen anderen Plänen hat Corona auch unseren Vorstellungen, Wünschen und Planungen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Daher gibt es auf dieser Seite digitale Einblicke zur offiziellen Eröffnung, einen neuen Imagefilm und Filme über die einzelnen Abteilungen und Kliniken. 

Im Darmstädter Echo haben wir anlässlich des Bezugs des Zentralen Neubaus eine informative Beilage veröffentlicht, die Ihnen den Neubau und seine medizinischen Vorteile näherbringt. 

Am 28. Januar 2021 um 14 Uhr haben Oberbürgermeister Jochen Partsch, Klinikdezernent und Aufsichtsratsvorsitzender André Schellenberg gemeinsam mit den beiden Geschäftsführern der Klinikum Darmstadt GmbH, Clemens Maurer und Prof. Dr. Nawid Khaladj, den Zentralen Neubau offiziell eröffnet. Für das Klinikum Darmstadt beginnen mit dem Zentralen Neubau neue Zeiten: Erstmals überhaupt befinden sich alle somatischen Kliniken an einem Standort - mit einem zentralen Eingang. 

Während der coronagerechten Eröffnung gab es keine Redebeiträge - diese haben wir vorab aufgezeichnet: Es sprechen der Hessische Minister für Soziales und Integration Kai Klose, Oberbürgermeister  Jochen Partsch und Klinikdezernent und Aufsichtsratsvorsitzender André Schellenberg. 

Einen Eindruck von dem kurzen Festakt halten wir ebenfalls filmisch fest und veröffentlichen diesen im Anschluss an das Event (links). 

Für die Hautklinik hat sich seit dem Umzug einiges verändert. Waren die Stationen in Eberstadt auf mehrere Ebenen verteilt, was die Logistik und die Arbeit der Pflegenden erschwert hat, liegen die Zimmer der Patient*innen nun alle auf einer Ebene und sind mit kurzen Wegen erreichbar. Auch die Ambulanz und die Eingriffsräume der Hautklinik liegen in demselben Gebäude gut erreichbar. 

Die Frauenklinik, hier der Bereich der Gynäkologie, ist vom 50er-Jahre-Gebäude in den Zentralen Neubau gezogen- Sowohl Mitarbeitende wie Patient*innen freuen sich riesig über die deutlich spürbaren Veränderungen. Alle Patientinnenzimmer haben nun ein eigenes Bad, was einen enormen Komfortzuwachs bedeutet. Auch die Mitarbeitenden freuen sich über den neuen Arbeitsplatz, denn nicht nur die Räumlichkeiten sind neu, auch wurden alle medizinischen Geräte der Frauenklinik auf den modernsten Stand gebracht und neu angeschafft. 

Seit den 70er Jahren waren die Augenklinik in Darmstadt Eberstadt angesiedelt. Neben den kurzen Wegen freuen sich die Kolleginnen und Kollegen darüber, dass die gesamte technische Ausstattung erneuert wurde. In der Augenambulanz befinden sich nun beispielsweise acht neue Behandlungseinheiten. Die Station der Augenklinik ist im Gebäude 5 untergebracht. Die Augenambulanz direkt zentral neben dem Eingang in der Grafenstraße. 

In der HNO-Klinik werden jedes Jahr rund 3.000 Patient*innen stationär und hauptsächlich chirurgisch behandelt. Durch das Zusammenrücken von Station, Ambulanz und OP-Saal können die Abläufe insgesamt verbessert und die interdisziplinäre Zusammenarbeit intensiviert werden. Außerdem freuen sich die Kolleginnen und Kollegen, dass die langen Fahrtzeiten für Konsile, Besprechungen und Patiententransporte wegfallen.

Nach dem Umzug ist die Klinik für Gefäßmedizin - Angiologie und Gefäß- und Endovascularchirurgie kompakt und zentral angesiedelt. Die ambulante und stationäre Versorgung liegen nun direkt nebeneinander, was viele Vorteile für Mitarbeitende und Patient*innen bietet: kurze Wege und schnelle Verfügbarkeit, enge Zusammenarbeit und ein optimaler Austausch werden durch die räumliche Nähe noch mehr gefördert. 

Mit dem Zentralen Neubau und darüber hinaus hat das Klinikum Darmstadt an vielen Stellen in neue Medizintechnik investiert und medizinische Geräte im ganzen Haus erneuert. Zwei neue MRTs, ein neues Mammographie-Gerät, ein intraoperatives CT sind nur ein paar der neuen medizintechnischen Geräte. Neben der medizintechnischen Ausstattung auf Top-Niveau, bildet die Digitalisierung einen weiteren Schwerpunkt am Klinikum Darmstadt, zum Beispiel ermöglicht sie mobile Arbeitsplätze für Pflege und Ärzte und vernetzte Monitoringanlagen.

Die Klinik für Neurologie und Neurointensivmedizin ist nun erstmals vereint an einem Ort - auf einer Etage. Die neurologische Normalstation, die Stroke Unit und die neurologische Intensivstation liegen direkt nebeneinander und sind so in kürzester Zeit erreichbar. Vor allem die direkte Verbindung der ZNA zur Stroke Unit ist ein enormes Plus für Schlaganfallpatient*innen. 

Die Chirurgische Klinik I – Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie ist vom Gebäude 5 ins 4. Obergeschoss des Zentralen Neubaus gezogen. Patientinnen und Patienten profitieren nun von einem enormen Komfortgewinn: Jedes Zimmer hat ein eigenes Bad, jede*r Patient*in hat ein eigenes Bedside-Terminal auf dem auch Fernsehen geschaut oder Radio gehört werden kann.

Auch für Ärzt*innen und Pflegefachpersonen bringt der Umzug enorme Vorteile mit sich: helle, gut ausgestattete und große Arbeitsplätze.

Die Chirurgische Klinik II - Orthopädie, Unfall- und Handchirurgie ist vom Gebäude 5 ins 4. Obergeschoss des Zentralen Neubaus gezogen. Der Arbeitsbereich des Teams ist aber wesentlich größer: Von den Schockräumen über die OP-Säle bis auf Station betreuen die Kolleg*innen von Schwerstverletzten und Traumapatient*innen bis hin zu komplexen oder einfachen Knochenbrüchen Verletzungen jeder Art.

Während die Stationen zuvor auf zwei Ebenen aufgeteilt waren, sind sie nun zusammen an einem Ort, wodurch sich für das Team Vieles verbessert. Auch Patient*innen profitieren enorm von dem Umzug: Jedes Zimmer hat sein eigenes Bad, jede*r Patient*in ein persönliches Multimedia-Gerät am Bett. Toiletten auf dem Gang und der geteilte Fernseher mit den Bettnachbar*innen gehören damit der Vergangenheit an. 

In unserem neuen, erweiterten Zentral-OP führen wir täglich 60-70 Eingriffe durch und versorgen so im Jahr 17.500 stationäre und 7.500 ambulante Patientinnen und Patienten. Die technische Ausstattung ist auf dem modernsten Stand und bietet höchste Sicherheit vor, während und nach der OP. Wieso ein solch großer OP nicht abschrecken, sondern Vertrauen wecken sollte, erklärt OP-Manager Jost Reinecke im Interview.

Im Zentral-OP integriert ist ein OP-Saal mit einem intraoperativen CT. Unsere Operateure freuen sich ganz besonders über dieses Juwel der Medizintechnik: Dr. Karsten Geletneky und Prof. Dr. Michael Wild zeigen die Vorteile auf und wie Patientinnen und Patienten von diese High-Tec-Gerät profitieren. 

Alle Patientenzimmer im Zentralen Neubau bieten den höchsten Standard: Fußböden in Holzoptik, helle Räume, moderne Ausstattung. Der Kleiderschrank ist zwischen den Betten eingebaut, sodass für mehr Privatsphäre gesorgt ist. Noch mehr Komfort erleben Patient*innen, die sich für die Wahlleistung Unterkunft entscheiden. Jede Fachklinik bietet einige solcher Zimmer an. Was das Besondere daran ist, zeigt unsere Hausdame Marion Rodehau. 

In kürzester Zeit ist das Erdgeschoss bereits fast vollständig bezogen: Die Zentrale Notaufnahme und die Anästhesie-Ambulanz folgen nur wenige Tage nach der Rezeption und der Patientenaufnahme. 

Während Rezeption und Patientenaufnahme zu den administrativen Bereichen zählen, ging es bei der ZNA und der Anästhesie-Ambulanz auch darum, im laufenden Betrieb umzuziehen und die Patientenversorgung trotz Umzug zu jeder Zeit sicherzustellen. Eine Feuertaufe, die den Teams absolut gelungen ist! Für beide Bereiche liegen Welten zwischen den alten und neuen Räumlichkeiten und auch die Patient*innen werden einen großen Unterschied bemerken. Enge, dunkle Räume waren gestern - ab sofort gibt es lichtdurchflutete Gänge. 


7 Jahre Planungs- und Bauzeit, nun ist er endlich betriebsbereit - unser Zentraler Neubau. Betriebsbereit, aber noch nicht fertig, denn das Wichtigste fehlt: Leben. Das bringen die Mitarbeitenden des Klinikums nun Schritt für Schritt hinein. 

3 Monate dauert der Einzug in den Zentralen Neubau. Im Oktober sind zuerst die Rezeption und Patientenaufnahme eingezogen. Damit wurde auch der neue zentrale Eingang in der Grafenstraße in Betrieb genommen. Alle Patient*innen und Besucher*innen gelangen über den neuen Haupteingang in der Grafenstraße ins Klinikum. Dort befindet sich auch die zentrale Sichtungsstelle. Dass noch nicht alles fertig ist, zeigen auch noch die Bauzäune auf dem Vorplatz. 

 

 

Umzugsimpressionen

Drei Eindrücke aus den letzten Tagen.